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Gemeinde Geltendorf  |  E-Mail: gemeinde@geltendorf.de  |  Online: http://www.geltendorf.de

Das Wappen der Gemeinde

Wappen von Geltendorf

Wappenbeschreibung

Gespalten von Silber und Blau; vorne ein blauer Schräglinksbalken, hinten auf goldenem Sechsberg ein rotes Tatzenkreuz.

Genehmigungsjahr: 1968

 

Begründung

In der spätmittelalterlichen Geschichte von Geltendorf ist das altbayerische Landsassengeschlecht der Herren von Pflaumdorf wegen seines Grundbesitzes und seines Patronatsrechtes über die Pfarrkirche besonders bemerkenswert.

Letzeres kam im Jahr 1408 durch Stiftung als Ausstattungsgut an die Frühmesse in der Pfarrkirche der Stadt Friedberg, der die Geltendorfer Pfarrkirche schließlich inkorporiert wurde. Die Rechte der Inkorporationsherren nahm seit dem 15. Jahrhundert der Stadtrat von Friedberg wahr. Diese orts- und kirchengeschichtlich sehr interessanten Beziehungen können im Gemeindewappen durch das heraldische Symbol der Pflaumdorfer (Schräglinksbalken in der vorderen Schildhälfte) und durch Bestandteile aus dem Friedberger Stadtwappen (Kreuz auf Sechsberg) sinnvoll dargestellt werden.

Die heraldische Gestaltung und die künstlerische Ausführung des Wappens entsprechen allen Voraussetzungen. Es unterscheidet sich auch hinreichend von bereits bestehenden Gemeindewappen in Bayern.

 

Walleshausen
Wappenbeschreibung

Geteilt, oben in Blau eine silberne Hirschkuh,
unten geschachtet von Rot und Silber.
Genehmigungsjahr: 1965

 

Begründung

Nach verschiedenen Bodenfunden war die Anhöhe zwischen den Moosen des Paartales schon 2000 v. Chr. Besiedelt. Schon 912 n. Chr. sind Güter in "Wagilineshusen" für das Kloster Wessobrunn beurkundet. 1461 erwirbt das Kloster Polling diese Pfarrei und baut 1466 die wunderschöne Marienkirche und 1710 den herrlichen Pfarrhof. Von diesem Kloster stammt der obere Teil des Wappens, namentlich aus der Legende, daß eine Hirschkuh das Kreuz aus dem Boden kratzte, an dessen Stelle das Kloster errichtet wurde. Die Herren von Wabern, ab 1190 urkundlich erwähnt als bedeutendstes Geschlecht der Gemeinde, führten als Wappen das in der unteren Hälfte aufgenommene Schachbrett rot-weiß.

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